Drohnen sind Cool & Trendy

Finde das passende Modell für dich

Wenn du die Welt der Drohnen kennenlernen möchtest, ist ein Einsteigermodell genau das Richtige für dich. Die kleinen bzw. Mini-Drohnen sind preisgünstig und eignen sich ideal, um sich an das Thema Drohnen heranzutasten und erste Flugmanöver durchzuführen. Sie können in der Regel auch von Kindern bedient werden. Selten geht die Reichweite über 60 Meter hinaus. Die Flugdauer liegt meist unter 10 Minuten. Vereinzelte Geräte sind bereits mit einer Kamera ausgestattet.

Wissenswertes über Drohnen

Reichweite: bis 100 m
Flugzeit: bis 10 Min.
Kamera: max. HD
Preis: bis 100 €

Soll deine Drohne eine Kamera haben?

Hast du bereits erste Erfahrungen mit Drohnen gesammelt – z. B. bei Freunden –, dann probiere doch eines der ambitionierten Einsteiger-Modelle. Sie sind meist größer als die reinen Einsteiger-Modelle, aber immer noch relativ preisgünstig. Eine Akkuladung reicht für bis zu 10 Minuten, die maximale Reichweite beträgt 150 Meter. Einige der Drohnen sind mit Kameras bestückt, z. T. sogar mit Full-HD-Auflösung. Bei manchen kannst du bei Bedarf eine Kamera nachrüsten.

Wissenswertes über Drohnen

Reichweite: bis 150 m
Flugzeit: bis 10 Min.
Kamera: max. HD / Full HD
Preis: 101 - 200 €

ist dir die kamerafunktion wichtig?

Erfahrenen Drohnen-Piloten empfehlen wir die Modelle der Mittelklasse. Sie sind in der Anschaffung nicht mehr ganz so preisgünstig wie die Einsteiger-Modelle, bieten aber bei Akkuleistung und Reichweite ein deutliches Plus. Bei bis zu 25 Minuten Flugzeit und z. T. über einen Kilometer Entfernung hast du hier deutlich mehr Freiheiten für deine Flugmanöver. Viele Mittelklasse-Drohnen verfügen zudem über eine Kamera in HD- oder Full-HD-Qualität.

Wissenswertes über Drohnen

Reichweite: bis 1600 m
Flugzeit: bis 25 Min.
Kamera: max. HD / Full HD
Preis: 201 - 849 €

ist dir die kamerafunktion wichtig?

High-End-Modelle sind etwas für absolute Könner und Drohnen-Spezialisten. Sie verfügen über eine besonders hochwertige Ausstattung, zu der bei den meisten Geräten eine Kamera mit 4K UHD gehört. Damit kannst du Videos in Kino-Qualität aufnehmen. High-End-Drohnen zeichnen sich durch ihre extremen Reichweiten von bis zu 5 Kilometern aus und bieten auch bei der maximalen Flugzeit absolute Spitzenwerte.

Wissenswertes über Drohnen

Reichweite: bis 5000 m
Flugzeit: bis 30 Min.
Kamera: 4K Ultra-HD
Preis: ab 849 €

Soll deine Drohne eine Kamera haben?

Quadrocopter & Co. boomen

Wissenswertes über Drohnen

Drohnen liegen aktuell voll im Trend. Denn die kleinen ferngesteuerten Fluggeräte für Hobby und Freizeit bieten einen riesigen Fun-Faktor. Sie lassen sich ziemlich einfach steuern und mit etwas Übung gelingen bereits recht beachtliche Flugmanöver. Ob Tricopter, Quadrocopter, Hexacopter oder Octocopter mit 3, 4, 6 oder 8 Rotoren, die Modellvielfalt ist nahezu grenzenlos und entsprechend unterschiedlich sind Größe und technische Ausstattung. Drohnen gibt es für jeden Geldbeutel. Die einfachsten Modelle sind schon für unter 100 Euro zu haben. Viele sind bereits mit einer Kamera ausgestattet bzw. lassen sich nachrüsten. Damit kannst du unglaublich spektakuläre Fotos und Videos machen. Aber Achtung: Bevor du dir eine Drohne besorgst und sie fliegen lässt, solltest du die Rechte und Pflichten eines Drohnenpiloten/-halters kennen und wissen, was erlaubt und was verboten ist.

Im Jahr 2017 gilt die neue Drohnenverordnung. Die wichtigsten Regelungen haben wir hier zusammengefasst. Weitere Informationen dazu findest du in einer Broschüre des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. [PDF-Download]

Betriebs- und Aufstiegserlaubnis
Für Drohnen mit einem Abfluggewicht bis 5 Kilogramm muss keine Erlaubnis eingeholt werden („Aufstiegserlaubnis“).
Ist deine Drohne schwerer als 5 Kilogramm oder möchtest du sie für gewerbliche Zwecke (Film- und Fotoaufnahmen mit dem Ziel des Verkaufs o. Ä.) nutzen, benötigst du eine „Aufstiegserlaubnis“ der jeweiligen Landesluftfahrtbehörde. Die Genehmigung ist gebührenpflichtig (bis zu mehrere Hundert Euro) und wird entweder für Einzelflüge oder für einen begrenzten Zeitraum erteilt. Eine Übersicht der Landesluftfahrtbehörden findest du auf der Internetseite des Luftfahrt-Bundesamtes. [http://www.lba.de/DE/Presse/Landesluftfahrtbehoerden/Landesluftfahrtbehoerden_Uebersicht.html?nn=569540]

Kennzeichnungspflicht
Wiegt deine Drohne mehr als 250 Gramm, sind der Name und die Adresse mittels feuerfester und dauerhafter Beschriftung anzubringen (z. B. angebrachte Plakette), damit im Schadensfall der Eigentümer der Drohne festgestellt werden kann.

„Führerschein“ für Drohnen
Hat eine Drohne ein Gewicht von mehr als 2 Kilogramm, muss der Pilot spezielle Kenntnisse im Umgang mit Drohnen nachweisen. Den Nachweis erteilt eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle nach einer entsprechenden Prüfung. Das Mindestalter für den Drohnen-„Führerschein“ beträgt in der Regel 16 Jahre.

Versicherungspflicht
Wenn du eine Drohne fliegen lassen möchtest, benötigst du einen entsprechenden Versicherungsschutz. In vielen Fällen werden Drohnenschäden nicht durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Das musst du prüfen und ggf. eine Zusatzversicherung abschließen.

Einschränkungen bei Flughöhe und Reichweite
In Deutschland dürfen Drohnen bis zu einer maximalen Flughöhe von 100 Meter geflogen werden. Ausnahmegenehmigungen müssen bei den Landesluftfahrtbehörden beantragt werden.
Du darfst deine Hobby-Drohne nur mittels direkten Sichtkontakt navigieren – auch wenn die technische Reichweite viel größer ist. Ferngläser und Nachtsichtgeräte sind nicht erlaubt. Dieses Verbot gilt auch für VR-Brillen, die den Livestream der Drohnen-Kamera anzeigen, oder Ähnliches.
Außerdem solltest du die maximale technische Reichweite deiner Drohne immer im Blick haben, um einen unkontrollierten Absturz zu vermeiden.

Wo dürfen Drohen fliegen?
Unproblematisch ist das Fliegen von Drohnen auf dem eigenen Grundstück oder Modellflugplätzen. Auf fremdem Grund darfst du eine Drohne nur dann starten und landen, wenn du die Erlaubnis des Grundstückeigentümers hast.
Grundsätzlich gilt, dass Drohnen nur im „unkontrollierten“ Luftraum fliegen dürfen. Auf den Luftraumkarten der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ICAO sind diese Zonen ausgewiesen. Vor dem Drohnenflug solltest du einen Blick auf die entsprechenden Karten werfen. Diese kannst du über den Buchhandel beziehen oder auf der Internetseite der deutschen Flugsicherung einsehen (Registrierung erforderlich).
[https://secais.dfs.de/pilotservice/home.jsp]

Flugverbotszonen
Es gibt eine Vielzahl von Flugverbotszonen für Drohnen in Deutschland. Internationale deutsche Flughäfen sind in einem Umkreis von 1,5 Kilometern tabu. Das Regierungsviertel, militärische und industrielle Anlagen, Atomkraftwerke, Menschenansammlungen, Unfallstellen und Katastrophengebiete dürfen nicht überflogen werden. Für Drohnen mit mehr als 250 Gramm Gewicht sind auch Wohngebiete verboten. Das gilt auch für Drohnen, die optische, akustische oder Funksignale übertragen, empfangen und aufzeichnen können.
Die Regelungen und Einschränkungen in den einzelnen Bundesländern und Kommunen sind nicht einheitlich – speziell in Großstädten. Also: Erst informieren, dann starten.

Ausnahmeregelungen für Modellflugplätze
Betreibst du deine Drohne ausschließlich auf Modellflugplätzen, dann gelten dort zwar auch die oben genannten Regeln, aber es gibt einige Ausnahmen:
- Kein „Führerschein“ (Kenntnisnachweis) erforderlich
- Keine Beschränkung der Flughöhe auf 100 Meter

Es handelt sich hierbei um einen ersten groben Überblick. Bitte informiere dich vor dem Start einer Drohne bei den entsprechenden Behörden.